Geschichte des Hotels

Die Geschichte unseres Hauses ist eng an diejenige des Orts Villa di Gargnano gebunden(). Das Gebäude gehört zum ursprünglichen Ortskern, der rund um den Hafenplatz entstand (. ).Zweifellos waren es Fischer, die es als Erste bauten und bewohnten.
Der Ursprung des Baus lässt sich mit Sicherheit ungefähr auf die Mitte des 17. Jahrhunderts zurückführen, wie man aus der Dicke der steinerne Außenwände ableiten kann, die an einigen Stellen einen guten Meter erreicht.
Dies gewährleistet eine ausgezeichnete Isolierung, die die Räumlichkeiten im Sommer kühl und im Winter warm hält.

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war der Garten am Seeufer entsprechend der klassischen Architektur des Gardasees durch eine hohe, massive Mauer eingefasst, in deren Innerem die für die örtliche Wirtschaft so wertvollen Zitronenbäume angebaut wurden, die dank dieses Schutzes vor den Nordwinden im Winter keinen Schaden nahmen.
Am Ende des 19. Jahrhunderts, als der technologische Fortschritt zur chemischen Synthese der Zitronensäure führte und die Entwicklung des Bahnverkehrs eine bequeme Verbindung zwischen Nord- und Süditalien herstellte, entstand eine schwere Krise des Zitrusfrüchte-Anbaus am Gardasee, der ohnedies schon durch zahlreiche Krankheiten in Mitleidenschaft gezogen wurde, die die Zitronenbäume befielen. Die wirtschaftliche Bedeutung dieses Anbaus als Einkommensquelle hörte damit nach fast fünfhundert Jahren einträglichen Handels plötzlich auf.

Aus diesem Grund beschlossen die Besitzer des Hauses () während der Anfangsjahre des 20. Jahrhunderts, die hohe Mauer auf der dem See zugewandten Seite abzureißen, den Garten zu verkleinern und statt dessen eine Speisesaal-Veranda zu bauen, die noch heute existiert.

Auch die Fassaden des Hauses, die bis dahin lediglich verputzt waren (), wurden mit wertvollen Stuckarbeiten versehen, die den Geschmack der Zeit widerspiegeln(. ).Gegen Ende der dreißiger Jahre kam die damalige Besitzerfamilie Bertolotti-Zerneri zu der Überzeugung, das Haus sei für eine Familie zu groß und unterteilte es daher in drei Appartements, die vermietet wurden  ().

Nach dem Zweiten Weltkrieg beschloss Frau Maria Pia Bertolotti-Zerneri im Zuge des exponentiellen Wachstums des Fremdenverkehrs, das Haus in eine Pension zu verwandeln. Und so entstand im Jahr 1959, wie in jener Zeit viele Hotelunternehmen in Italien, die Pension „Maria Pia“ (. . . ).
Frau Maria Pia und ihr Sohn Alfredo führten die Pension bis 1971 (. . . . ),  als Frau Maria Pia beschloss, sich zur Ruhe zu setzen, weil sie zu alt wurde. Die nachfolgenden drei Jahre waren charakterisiert durch die zerrüttende Leitung seitens gewisser Mieter, die die gesamte, bis dahin geleistete Arbeit zunichte machte.

Im Jahr 1973 beschloss die Familie Zerneri, das Haus an eine Immobiliengesellschaft zu verkaufen, die die alte Pension in Appartements umwandeln wollte. 1974, nachdem die notwendigen Pläne erstellt waren und die Arbeiten aufgenommen werden sollten, führte eine mangelnde Übereinkunft mit der Gemeinde Gargnano dazu, dass die Immobiliengesellschaft die Sache für nicht mehr einträglich erachtete und demzufolge beschloss, das Gebäude zum Verkauf freizugeben.

An dieser Stelle trat das Ehepaar Valeriano Arosio und Costantina Stefanutti () auf den Plan, die sich in die alte Pension verliebten und beschlossen, sie zu kaufen. Es waren harte Jahre, geprägt durch große Opfer für Valeriano und Costantina, denen es dennoch gelang, die Pension vor der Spekulation zu retten und sie im Folgejahr unter dem Namen „Hotel Du Lac“ wieder zu eröffnen.
Allerdings war das Haus (. . ) alt und bedurfte dringend der Restaurierung. In den Zimmern waren keine Toiletten vorhanden und im ganzen Gebäude gab es nur drei Bäder!
Von den 80er Jahren an folgten daher unaufhaltsam Umbau- und Modernisierungsarbeiten aufeinander, die bis in unsere Tage anhalten ().  Die Leitung des Hotels ist seit dem Jahr 2000 in die Hände der Söhne Valerio, Giorgio und Andrea übergegangen, die in die Fußstapfen ihrer Eltern getreten sind und in das Unternehmen die Energie und die Ideen einbringen, die notwendig sind, um einem schwierigen, sich ständig ändernden Fremdenverkehrsmarkt gerecht zu werden.

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